DIY – Seifen selber herstellen

Liebe Freunde des Landhausstils,

die Tage werden kälter und man möchte es gemütlicher und wärmer haben. Heißgetränke wie Tee und Kakao können helfen oder auch kuschelige Decken. Aber wie wäre es mit einem schönen Bad? Besonders mit wunderbaren Düften und selbst gemachten Produkten. Dinge selber herstellen ist momentan sehr im Trend. Auch Seifen und Shampoos sind davon nicht ausgeschlossen. Wir zeigen euch, wie Ihr Pflegeprodukte für Haut und Haar mit einfachen Mitteln selber machen könnt. Denn so wisst Ihr genau, welche Zutaten das duftende und pflegende Produkt enthält. Stellt die Pflegeprodukte für Euch her – oder als nettes Geschenk für Freunde und Familie.

Seife – so einfach

Für Seife braucht Ihr 500 Gramm Seifenflocken oder gehobelte Kernseife, die in einem Wasserbad geschmolzen wird. Ein Esslöffel pflegendes Jojobaöl sowie einen oder zwei Teelöffel ätherisches Duftöl hineinrühren. Dabei habt Ihr eine große Auswahl. Gut eignen sich Düfte wie Rose, Lavendel oder Orange. Aber im Grunde könnt Ihr das hinzufügen, was Euch besonders gefällt. Alles gut miteinander vermischen und in einer Kastenform erkalten lassen – und fertig ist Eure hergestellte Seife. Ein Genuss fürs Auge ist es, wenn Ihr vorab getrocknete Blüten untermengt.

Ingwer: Nicht nur für Tee

Ingwer wirkt entkrampfend und wärmendein Muss für kalte Tage, um einmal ausgiebig zu duschen. Für ein Ingwer-Duschgel braucht Ihr einen lauwarmen Ingwer-Aufguss. Dafür hackt Ihr ein fingerdickes großes Stück Ingwerwurzel klein, übergießt es mit kochendem Wasser und lasst es 10 Minuten ziehen. Sobald er nur noch laufwarm ist, vermengt Ihr ihn mit 50g geriebener Schafmilchseife. Gebt dann 10ml Mandelöl und 3-5 Tropfen ätherisches Mandarinenöl hinzu und füllt es in eine kleine Flasche. Et voila, man kann den Herbst viel entspannter angehen!

Keine Silikone mehr für die Haare

Für ein Brennnessel-Shampoo, das wunderbar für normales Haar geeignet ist, braucht Ihr lediglich vier Teelöffel geraspelte Kernseife, die ihr in einem halben Liter heißen Brennnessel-Tee einrührt, bis sie sich aufgelöst hat. Das Shampoo massiert Ihr in Euer feuchtes Haar ein und lässt es kurz einwirken. Danach einfach mit viel warmen Wasser ausspülen. Achtung: Lasst Euch nicht irritieren, dass es nicht schäumt. Dieses Shampoo enthält keine künstlichen Emulgatoren!

 Gut für trockene Haut

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Gerade in der kalten Jahreszeit wird die Haut an vielen Stellen äußerst trocken. Abhilfe schafft eine Bodybutter. Erhitzt dafür 100 Gram Kokosöl, 50 Gramm Kakaobutter und 50 Gramm Mandelöl in einem Wasserbad. Sobald alles geschmolzen ist, noch einmal gut durchrühren und die Flüssigkeit leicht abkühlen lassen, bevor die Masse in den Kühlschrank wandert. Dort wartet Ihr ab, bis die Flüssigkeit beginnt, hart zu werden (kann bis zu einer Stunde dauern) und schlagt die Ölmasse noch mal mit einem Handmixer auf, bis sie wie flüssige Sahne aussieht. Wer mag, gibt noch einige Tropfen ätherische Öle hinzu und schlägt kurz weiter. In hübsche, sterilisierte Gläser gefüllt, hält die Butter knapp einen Monat.

Badebomben muss man ausprobiert haben

Badebomben sind schon lange nicht mehr aus der Badewanne wegzudenken. Eine Kugel ins Wasser gelegt, löst sie sich sprudelnd auf. Siebt dafür 250 Gramm Natron, 125 Gramm Zitronensäure, 40 Gramm Speisestärke und 50 Gramm Milchpulver (dafür eignet sich auch Milchpulver für Säuglinge) in eine Schüssel. Achtet darauf, dass kein Wasser in der Schüssel landet, denn sonst fängt es schon vorher an, zu brodeln. 65 Gramm Kakaobutter schmelzt Ihr in einem Wasserbad und verrührt es mit einem Esslöffel Mandelöl und einem Esslöffel Badeöl, bzw. Essenz. Das gibt dann je nach Öl auch eine schöne Färbung.lavendel-salz-weisser-tisch

Die Ölmischung und das feingesiebte Pulver werden miteinander verknetet. Anschließend drückt Ihr die Masse fest in eine Form und lasst es für mindestens 2-3 Stunden stehen.Als Formen eignen sich zum Beispiel Mini-Guglhupfs oder Blütenförmchen. Zum Schluss drückt Ihr die Badebomben vorsichtig heraus und lasst sie zwei Tage an einem trockenen Ort (ohne viel Luftfeuchtigkeit) durchtrocknen. Das eignet sich auch super als Geschenk. Je kleiner die Bomben, umso mehr gehören in ein Bad. Wenn ihr die Mini-Guglehupfformen nehmt, werft am besten gleich 3-4 davon ins warme Wasser.

Entspannt ein Bad nehmen

Nicht nur Schampoo und Badebomben kann man selbst machen. Auch ein Badesalz kann problemlos in den eigenen vier Wänden hegestellt werden. Um ein Lavendelbadesalz herzustellen, braucht Ihr 500 Gramm Meersalz, das Ihr mit 3 Esslöffeln getrockneten Lavendelblüten vermischt und in kleine Milchflaschen abfüllen könnt. Fertig. In ein Bad kommen ca. 3-4 Esslöffel Badesalz. Viel Vergnügen!

Ob Für Euch oder als Geschenk für die Familie und Freunde, selbst gemachte Produkte sind einfach am Schönsten. So sind die kalten Tage gerettet. Viel Spaß mit Euren neuen Pflegeprodukten. Und falls Ihr noch mehr Gemütlichkeit schaffen wollt, dann stellt doch ein paar Kerzenständer auf und kuschelt Euch mit einem heißen Kakao oder mit einem warmen Tee unter die Decke.

Euer Ingo

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